A hard rain’s a-gonna fall

 

  

Nichts sollte bleiben wie es war. Sam Cooke sang a change is gonna come. In Greenwich Village hing Bob Dylan herum und verkündete, the times they are a-changing. In einem anderen Song malte er das düstere Bild der Nachkriegsgegenwart, a hard rain’s a-gonna fall. Die Klage über den nuklearen Winter, über das Sterben im atomaren Untergang, das uns alle erwartete. Where black is the color and none is the number. Das Bild vom Hard Rain prägte das Bewusstsein von Generationen.


Bob Dylan war die Stimme meiner Generation, ob er es sein wollte oder nicht. Seine Songs brachten unsere Lebensumstände zum Ausdruck und erweckten unsere Gefühle zum Leben. Dylan stand auf der Seite der Underdogs, der Empfindsamen, der Unglücklichen, der Beschädigten, der Behinderten, der Krüppel, der Verletzten, zu denen viele von uns Nachkriegskindern gehörten. 

 

Don't send me no more letters, no, not unless you mail them from desolation row